Haut- und Haarberatung


Die Haut- und auch die Hautanhangsgebilde sind viel mehr als nur die äußere Begrenzung unseres Körpers, für die wir sie bei oberflächlicher Betrachtung halten.

Die Haut ist eine der wichtigsten Reaktions-, Regulations- und Kompensationssysteme in unserem Körper und ist an allen Vorgängen unseres Lebens beteiligt.

In der Embryonalzeit bilden sich feststehende Verbindungen zwischen bestimmten Hautsegmentzonen und Organen aus, was wiederum bedeutet, dass die Organe mit ihrer Hautsegmentzone reagieren und umgekehrt die Hautsegmentzone mit den Organen.

Ein einfaches Beispiel mag dies erläutern: Wenn Sie Magenschmerzen und Magenkrämpfe haben, dann kann eine Wärmflasche wahre Wunder wirken. Wenn Sie nun eine Wärmflasche auf die Haut legen, dann dringt aber die Wärme der Wärmflasche nur bis zum Unterhautfettgewebe vor, dringt also nicht tiefer als maximal 2-3 cm. Die Unterhautfettschicht isoliert den Körper nach außen und nach innen. Wenn also die Wärme der Wärmflasche von dem Fettgewebe isoliert wird, warum haben wir dann ein so wärmendes und entspannendes Gefühl im Magen, das sich positiv auf unsere Magenkrämpfe auswirkt? Die Antwort ist sehr einfach: In der Haut gibt es bestimmte Temperaturrezeptoren, also Nervenendigungen, die Wärme registrieren. Diese Wärme wird nun über das vegetative Nervensystem als Wärmeimpuls an den Magen geleitet und wirkt sich entspannend und entkrampfend auf die Magenmuskulatur aus.

Wichtig ist aber auch, dass Sie die Wärmflasche nicht irgendwo hinlegen, also z.B. in die Kniekehle, sondern direkt auf den Magen. Eben auf die Hautsegmentzone des Magens.

Des Weiteren ist die Haut eines unserer wichtigsten Ausscheidungsorgane. Vor allen Dingen, wenn die Ausscheidungsfähigkeit anderer Ausleitungsorgane behindert ist. Überdeutlich wird dies in einem alten chinesischen Sprichwort:

„Was die Lunge nicht ausscheiden kann, muss der Darm ausscheiden.

Was der Darm nicht ausscheiden kann, muss die Niere ausscheiden.

Was die Niere nicht ausscheiden kann, muss die Haut ausscheiden.

Was die Haut nicht ausscheiden kann, führt zum Tode.“


Drastischer kann man es wirklich nicht sagen.

Ein weiteres gutes Beispiel der Toxinausleitung ist die so genannte Haarmineralanalyse. Bei der Haarmineralanalyse kann man sehr genau feststellen, wie viele Mineralien in unserem Körper sind, aber auch wie groß die Belastung von bestimmten Giftstoffen, insbesondere von Schwermetallen, ist. Die Ausscheidung von Schwermetallen stellt für den Körper große Probleme dar, weil sie sehr große Moleküle sind. Gerade die Hautanhangsgebilde wie die Haare, sind dabei in der Lage, problemlos diese Schwermetalle zur Ausscheidung zu bringen.

Somit können wir sagen, dass Haut und Haare ein Spiegel unserer Gesundheit und unserer Seele sind. Wir alle wissen, dass schwerkranke Menschen auch schwerkrank aussehen oder, dass psychische Belastungen das Aussehen völlig verändern können.

In der Medizin werden Kopfhaut und Haarboden völlig vernachlässigt, und auch sonst fühlt sich hierfür niemand zuständig:

  1. AufzählungszeichenDer Friseur nicht, denn ihn interessieren nur Haare waschen, färben, schneiden etc.

  2. AufzählungszeichenDer Dermatologe nicht, denn die Probleme des Haarbodens sind für ihn ein kosmetisches Problem und dafür gibt es ja Shampoos und andere

  3. Pflegeprodukte.

  4. AufzählungszeichenDie Kosmetikerin nicht, da sie sich nicht für die Kopfhaut interessiert, sondern für die Haut z.B. am Hals, im Gesicht, im Dekolleté.


Und somit fühlt sich keiner für die Kopfhaut zuständig und doch ist es gerade auch die Kopfhaut, die aufgrund ihrer besonderen Struktur geradezu prädestiniert dafür ist, hoch molekulare toxische Substanzen wie z.B. Schwermetalle zu eliminieren und über die Haarbälge und über das Fett nach außen zu transportieren.

Zusätzlich ist die Haut und die Kopfhaut auch ein wichtiger Ausscheidungsort für Säuren und Salze, was sich durch mikroskopische Untersuchungen schnell belegen lässt. Je ausscheidungsfähiger wir die Haut und die Kopfhaut halten, umso größer ist die kompensatorische Fähigkeit der Hautausleitung. Dies ist häufig am Beginn einer Therapie sehr wichtig, wenn z.B. durch eine Dysbakterie der Darmflora die Ausscheidung über den Darm vermindert ist und vielleicht auch schon Leber und Niere dadurch belastet sind.

Die Haut ist extrem regenerationsfähig, weshalb bei der richtigen Hautpflege diese Ausscheidungsfunktion schnell wieder aufgenommen wird, auch wenn die anderen Probleme nach wie vor bestehen.

So gibt es unzählige Tipps in der Haut- und Haarberatung, die Haut wieder in ihrer Funktion zu optimieren und auch eine Umstellung der Pflegeprodukte vorzunehmen.

Viele Pflegeprodukte enthalten nämlich die so genannten Paraffine / Silikone. Der Grund dafür ist, dass diese sehr preisgünstig sind. Das Problem ist aber, dass gerade diese Paraffine / Silikone die Hautausscheidung massiv behindern.

Eine konsequente Haut- und Haarpflege ist somit natürlich etwas teurer und häufiger auch etwas mühseliger als die Verwendung handelsüblicher Präparate, aber zwingend benötigen wir die Haut in unserer Therapiesystematik als Regulationssystem über die Hautsegmentzonen und als kompensatorisches Ausleitungsorgan. Und zwar gerade dann, wenn noch andere Ausleitungsorgane stark belastet sind und es einfach etwas dauert, bis man im Übergeordneten Therapieplan die grundlegenden Störungen z.B. einer Darmbelastung austherapiert hat.

Das Heil liegt aber auch hier wiederum nicht nur alleine in der richtigen Auswahl der Pflegeprodukte, sondern eben auch in dem Verständnis, dass die Haut ein Teil unseres Ausleitungssystems ist. Gerade Hauterkrankungen sind in der Regel keine Erkrankungen der Haut, sondern nur Folgezustände anderer Belastungen, die sich auf die Haut auswirken.

Noch einmal: Haut- und Haarstörungen kommen immer von innen.


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Die hier getroffenen Informationen und Aussagen sind kein Ersatz für eine ärztliche oder heilpraktische Behandlung. Sie entsprechen dem Therapiekonzept des Therapeutischen Hauses und der sog. Bioresonanztherapie und zählen nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin.  Die Bioresonanztherapie ist nach schulmedizinischer Sichtweise wissenschaftlich umstritten. Die schulmedizinische Lehrmeinung erkennt keine Wirksamkeitsnachweise an, die nicht ihren materialistischen Vorstellungen entsprechen. Die Informationen und Aussagen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten von Anwendern der von Martin Keymer entwickelten Therapiesystematik. Ausdrücklich sind sie keine Aufforderung zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung. Wir treffen keine Heilaussagen und schon gar keine Heilversprechen im rechtlichen Sinne und möchten diese auch nicht so verstanden wissen.

Somit verlangt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, von Vitalprodukten oder anderer angesprochener Produkte die Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens. Die erwähnten Dosierungen sind lediglich Hinweise.